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Mein Interview

Matthias Möhle im Interview 2010

Wie ging es nach der Schule weiter?
MM: 1979 habe ich das Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen in Braunschweig begonnen. Seit 1983 bin ich auch selbständiger Einzelhandelkaufmann und betreibe die Peiner Musikkiste.

Wie kam es dazu?
MM: Ich habe schon immer gerne Musik gemacht und das Hobby zum Beruf gemacht, zumindest teilweise. Neben dem Betreiben des Fachgeschäfts zusammen mit meinem Freund Jürgen Mallwitz habe ich an der Peiner Eichendorffschule Kinder im Grundschulalter unterrichtet. Seit meiner Wahl 2008 sind diese Tätigkeiten aber eingeschränkt.

Haben Sie selbst Kinder?
MM: Ja. Marius wurde 1991 geboren, Moritz 1995. Meine Frau Petra Möhle kenne ich fast 35 Jahre und bin seit 1986 mit ihr verheiratet.

Sie sieht es mit politischen Ämtern aus?
MM: Ich bin Vorsitzender des traditionsreichen SPD-Ortsvereins Peine-Kernstadt. Außerdem Mitglied des Kreistags und des Großraumverbands Braunschweig.

Welche Ereignisse haben Sie besonders geprägt?
MM: Es war der ungerechte Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Schule, den ich am eigenen Leib erfahren musste. Zu meiner Schulzeit wurden Klassenkameraden noch von Lehrern geschlagen. Einer schlug mal lang hin und hatte den Abdruck von fünf Fingern im Gesicht, nur weil er ein kleines Eselsohr im Heft hatte. Ich bin froh, dass wir heute in einer Zeit leben, wo so etwas nicht mehr von der Öffentlichkeit toleriert wird.

Was ärgert Sie?
MM: Die Ignoranz von Menschen, denen ihre Mitmenschen gleichgültig sind. Und Menschen, die versuchen, ihre Ziele mit Gewalt zu erreichen.

Gibt es Dinge, von denen Sie träumen?
MM: Ja - zum Beispiel das Drachenfliegen. Aber dazu müsste ich total schwindelfrei sein. Und wenn mir die politische Arbeit nicht soviel Spaß machen und Zeit kosten würde, hätte ich Lust auf den Gitarrenbau.

Finden Sie den Landkreis Peine schön?
MM: Ja. Es gibt unheimlich viele schöne Ecken hier. Außerdem haben wir verkehrstechnisch gesehen eine Infrastruktur, um die uns viele andere Landkreise in Deutschland beneiden. Durch Bahn und Straßen liegen Hannover und Braunschweig vor der Tür. Und Harz und Heide als Ausflugsziele sind auch nicht weit.

Welche Musik mögen Sie gerne?
MM: Den Jazz der 50er Jahre. In der Band “Tine + die Orions”, zu der ich gehöre, spielen wir außerdem gerne Schlager der 50er Jahre.

Was wäre Ihr größter Wunsch fürs nächste Jahr?
MM: Dass ich als Landtagsabgeordneter dazu beitragen kann, dass es in unserem Land wieder gerechter zugeht. Den Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich dabei vor allem im Bildungssystem. Alle Kinder müssen umfassend gefördert werden, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern.

 

 
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